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Photoshop Tutorial - Gradiatinskurven

eines der mächtigsten und wirkungsvollsten Tools in Photoshop und Lightroom, um Bildlooks zu erstellen, sind die Gradiationskurven. Um damit richtig umgehen zu können bedarf es allerdings einiger Grundkenntnisse in Sachen Farbenlehre und im Umgang mit den Gradiationskurven.

Wie funktionieren Gradiationskurven in Lightroom und Photoshop?

Um sich in das Thema Gradiationskurven einzuarbeiten gibt es jede Menge Lesestoff und Tutorials im Web zu finden. Die offizielle Beschreibung von Adobe findet Ihr beispielsweise HIER. Wer sich aber nicht seitenweise erst einlesen möchte, der kann sich anhand einiger sehr guter Video-Tutorials einarbeiten. Ich zum Beispiel (und deswegen schreibe ich überhaupt diesen Artikel) habe jetzt einmal mit einem sehr guten Tutorial von DomQuichotte begonnen. Ihr erfahrt hier in aller gebotenen Kürze die Grundlagen über die Funktionsweisen der Kurven und sehr, wie DomQuichotte zwei Bildlooks erzeugt.


Wer mehr über die Erstellung von Bildlooks erfahren und lernen möchte, dem kann ich das im Rheinwerk-Verlag erschienene Buch „Bildlooks der Profis“ von DomQuichotte sehr empfehlen. Ich habe es selbst in Benutzung und damit viel gelernt! (Und für die Faulen – da bekenne auch ich mich schuldig – gibt es gleich die ganzen Looks als Preset dazu…).

Hier findet Ihr das Buch bei Amazon:


Wir werden hier zukünftig noch weitere empfehlenswerte Tutorials verlinken, damit nach und nach eine Art Photoshop / Lightroom / Bildretusche – Bibliothek entsteht. Wer bis dahin nicht abwarten kann, dem kann ich noch einige weitere Bücher aus dem Rheinwerk-Verlag empfehlen (ich habe alle selbst im Schrank – sie sind also wirklich empfehlenswert 😉 ).

Viel Spaß beim Retuschieren!



Timelapse - Tutorial

Timelapse (auf Deutsch und ganz klassisch „Zeitraffer“) – Videos sind derzeit „in“. Wer auf Youtube ein wenig von sich hält und seine Videos mit etwas Cinematografie spicken möchte, der baut meistens die eine oder andere Timelapse-Sequenz ein. Ist ja auch herrlich anzusehen. Wer allerdings keine Kamera besitzt, die eine automatische Timelapse-Funktion besitzt, der steht meist vor der Frage, wie er solche Videos trotzdem hinbekommen kann. Das erkläre ich Euch hier.

Timelapse – Videos aus Einzelbildern erstellen

Eine ganz brachiale Variante wäre, einfach eine lange Zeit zu filmen und dann später beim Editieren die Abspielgeschwindigkeit drastisch zu erhöhen. Nachteil dabei: Die ursprüngliche Videodatei wird riesig und es fehlt im optischen Eindruck der „Versatzeffekt“ der Einzelbilder. Die meisten Kameras sind darüber hinaus auch in der Aufnahmezeit so limitiert, dass nicht mehr als 30 Minuten am Stück gefilmt werden kann.

Schöner und in Bezug auf den Speicherplatz viel praktikabler ist es, das Timelapse-Video aus Einzelbildern zu erstellen. Dazu benötigt Ihr zunächst eine Möglichkeit, um bei gleich bleibenden Kameraeinstellungen eine ganze Zeitreihe immer gleicher Bilder aus der gleichen Position zu schießen.

Bildreihen mit Intervallfunktion oder Fernauslöser erstellen

Timelapse - TutorialIm besten Fall habt Ihr eine Kamera, die bereits eine Intervallfunktion für Bildreihen mitbringt. Ich habe beispielsweise gerade eine Fujifilm X30 zum Testen hier, welche eine super Intervallfunktion mitbringt. Ihr könnt einstellen, wie viele Bilder insgesamt geschossen werden sollen und in welchen Zeitabständen. Bei der X30 kann man den Beginn der Zeitreihe sogar timen – um sich beispielsweise schlafen zu legen und die Kamera automatisch den Sonnenaufgang fotografieren zu lassen. Sehr cool.

Wer dieses bequeme Vergnügen nicht hat, der kann sich (vor allem bei DSLR-Kameras) mit einem Fernauslöser behelfen, der eine Intervallfunktion mitbringt. Solche Funkauslöser gibt es bereits ab 30 Euro bei Amazon oder allen anderen Fotoartikelversendern, dieser hier, ein Kaiser Kabel-Fernauslöser, kostet beispielsweise aktuell knapp 50 Euro. Ich habe einen solchen Auslöser noch nicht getestet, das sollte aber funktionieren.

Welche Intervalle für Timelapse verwenden?

Jetzt stellt sich die Frage, welche Zeitintervalle bei den Bildern später ein ideales Timelapse-Video ergeben. Allgemein kann man sich an folgenden Richtwerten orientieren:

  • Wolken / Sonnenaufgang / Sonnenuntergang: ca. 5 – 15 Sekunden
  • aufgehende Knospen oder Blüten: ca. 30 – 60 Sekunden
  • Menschen auf Plätzen und in Straßen: ca. 1-5 Sekunden
  • Jahreszeiten oder Bauprojekte zwischen 1 Aufnahme pro Stunde bis 1 Bild pro Tag

Tim´s Tipp: Mit Stativ arbeiten

IFuji X30 auf dem Dachch empfehle Euch, Eure Bildreihen für Timelapse-Videos mit einem Stativ zu schießen. Zum einen stellt Ihr so sicher, dass das Bild und der Bildausschnitt immer gleich sind. Zweitens könnt Ihr die Kamera so sich selbst überlassen und müsst nicht dabei bleiben. Und drittens sind so ab und an bessere Perspektiven möglich. Ich beispielsweise habe das Timelapse-Video am Ende dieses Beitrags vom Dachfenster aus geschossen.

Was Ihr dafür braucht ist lediglich ein stabiles Klemmstativ / Gorillapod. Wie gesagt – es sollte ein gutes Stativ sein – zumindest so lange Ihr Eurer Kamera nicht hinterherklettern / springen / weinen möchtet…

Welche kostenlose Software zum Erstellen von Timelapse-Videos verwenden?

Jetzt geht es ans Eingemachte – wie macht Ihr aus Euren Bildreihen Videos? Ich persönlich nutze für den Mac die kostenlose Software Time Lapse Assembler. Über den Link kommt Ihr zur Webseite der Software und könnt sie dort downloaden. Ihr müsst nur den Ordner mit Euren Dateien (alle Bilddateien für das Video müssen in einem Ordner gespeichert sein) auswählen und könnt im Assembler dann noch das Videoformat, die Framerate und die Qualität auswählen. Fertig, einfacher geht es kaum.

Für Windows habe ich leider keine eigenen Erfahrungswerte – hier dürften aber als kostenlose Tools Picture2Avi oder VirtualDub in Frage kommen.

Fazit

Das war es dann auch schon. Ihr braucht nicht viel mehr als eines der oben vorgestellten kostenlosen Programme und eine Bildreihe. Ich habe heute beispielsweise eine kurze Reihe (120 Bilder) vom Sonnenuntergang vor meinem Dachzimmerfenster geschossen und mit TimeLapseAssembler zu einem Video verarbeitet. Das Ergebnis seht Ihr am Ende des Beitrags.

Viel Spaß beim Fotografieren und „Timelapsen“,

Euer Tim

(Dieses Video wurde aus Einzelbilder im Intervall 15 Sekunden erstellt / 24 fps)

(Dieses Video wurde aus Einzelbildern im Intervall 1 Sekunde erstellt / 24fps)